WPE_2258_460x337.jpg

Plaque Untersuchungen im Kleintier-MRT

Sie befinden sich hier:

Plaque Untersuchungen im Kleintier-MRT

Phantomschlitten mit eingegossenem Mäuseherz
Phantomschlitten mit 3 eingegossenen Aortenbögen
Protonengewichtetes MRT Bild mit drei Mausaortenbögen ex-vivo aufgenommen im Phantomschlitten, eingebettet in 1%iger Agarose.

Plaque in herznahen Gefäßen bei Mäusen
"Organ-Phantomschlitten für das 7 Tesla - MRT"


K. Dannenberg, F. Zartnack

In Zusammenarbeit mit Dr. T. Dietrich; K. Atrott; PD Dr. E. Nagel; PD Dr. K. Graf, (Klinik für Innere Medizin und Kardiologie des Deutschen Herzzentrums Berlin, Direktor Prof. Dr. E. Fleck)

Um möglichst eine mikroskopnahe Auflösung von Herzen und Gefäßen einer Maus mittels eines 7 Tesla MRT (Gerätetyp: PharmaScan 70/16, Bruker, Ettlingen) zu erlangen, muss in diesem hochauflösenden MRT mit Sequenzen gemessen werden, die die zeitliche Zumutbarkeit einer in-vivo Untersuchung am Tier weit überschreiten würde.

Mit einer Auflösung von 79 μm x 79 μm in der Ebene und eine Schichtdicke von 109 μm bei 4 Sequenzen unterschiedlicher Gewichtungen, T1w ; T1w mit Fettunterdrückung; T2w und PDw werden Messzeiten von 16 Stunden erreicht. Aus diesem Grunde wurden die Organe explantiert und ex-vivo im MRT gemessen.

Um die Reproduzierbarkeit der 16 Stunden Messungen von verschiedenen Organen verschiedener Tiere zu erreichen, wurden in den Medizinisch-Technischen Laboren Phantomschlitten entwickelt und gebaut (Abb. 1).

Die zu untersuchenden Organe wurden in Agarose (1%) eingegossen.

Die Phantomschlitten sind so dimensioniert, dass sie genau in eine Mauskörperspule mit 38 mm Durchmesser des 7T MRT passen.